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    600 Pilger mit Bischof Manfred Scheuer unterwegs auf dem Jakobsweges Tirol –

    der Tag der Eröffnung

    Petrus meinte es gut mit seinem „Apostelbruder“ Jakobus und allen Vorhersagen zum Trotz hielt das Wetter für die Eröffnung des Jakobsweges Tirol am Sonntag Nachmittag, 17. April

    Das Wetter war wohl mit ausschlaggebend, dass rund 600 Pilger aus ganz Tirol ins Tiroler Oberland nach Rietz anreisten, um mit Bischof Manfred Scheuer, der die Patronanz für den Jakobsweg Tirol übernimmt, rund 4 Kilometer nach Stams zu pilgern.

    Die Tiroler Leader+- und Regionalentwicklungsvereine, die den historischen Jakobsweg Tirol als Teil des großen Jakobsweges bis Santiago de Compostela, behutsam wiederbeleben, luden nach zweijähriger Projektarbeit zur Eröffnung ein.

    Nachdem die Gäste, darunter zahlreiche Vertreter aus Politik, Pfarrgemeinden und dem Tourismusbereich, mit der neuen Broschüre „Auf dem Jakobsweg unterwegs durch Tirol“, einer Jakobsmuschel zum Umhängen (dem Symbol der Pilger) und einem Stück Brot als Stärkung für den Weg ausgestattet wurden, bat Pater Clemens, Hausherr der Pfarre Rietz, in seine schöne Pfarrkirche.

    Nicht alle hatten Platz, um dort der Begrüßung, der Übergabe eines Pilgerausweises der Jakobusgemeinschaft an den Bischof, der Vorstellung der Jakobsweg-Gemeinde Rietz durch deren Ortschronist Karl Schnegg und den schönen Geleitworten von Bischof Manfred Scheuer zuzuhören. Mit mitreißender musikalischer Umrahmung durch Pater Clemens´Gitarre verabschiedeten sich die Pilger und ein nicht endenwollender Menschenzug wanderte auf dem Jakobsweg durch Rietz bis zur Kapelle Windfang in Stams.

    Dort wartete bereits Pater Michael, Pfarrer in Stams, mit einem Wegtext aus Paulo Coelho´s Bestseller „Auf dem Jakobsweg“ und der Ortschronist aus Stams, Helmut Hörmann, beschrieb seine Jakobsweggemeinde. Nach insgesamt rund eineinhalb Stunden Wanderung traf die Gruppe im Zisterzienserstift Stams ein, wo der Bischof gemeinsam mit Abt German Erd unter Einbindung der Pilger eine Andacht zelebrierte.

    Beim anschließenden Beisammensein im Kreuzgang hieß es eng zusammenrücken. Angesichts der sinkenden Temperaturen kein Nachteil und Gott sei Dank! auch die Brote reichten für alle. Mit Kleinbussen oder zu Fuß kehrte man zum Ausgangsort Rietz zurück

    und schon begann es zu regnen…..