Pilgern auf den heimischen Pilgerwegen – jetzt mit Begleitung
Ausgebildete Pilgerwegs-Begleiterinnen und Begleiter erschließen die heimischen Pilgerwege
Spiritualität und Gemeinschaft sind die Hauptmotive zum Wallfahrten und Pilgern, das bestätigte kürzlich eine Befragung unter Wallfahrern und Pilgern. Diese Erfahrung entspricht ganz der Zielsetzung der ausgebildeten Pilgerwegsbegleiter und Begleiterinnen, die mehrtägige Wanderungen vorbereiten und Gruppen organisatorisch und spirituell begleiten. Kürzlich endete im Bildungshaus St. Michael in Matrei am Brenner der 4. Lehrgang für PilgerwegsbegleiterInnen, an dem 16 TeilnehmerInnen aus Tirol, Salzburg und je ein Vertreter aus der Schweiz, Bayern und Südtirol teilnahmen. Der 3-teilige, vom Katholischen Bildungswerk der Diözese Innsbruck veranstaltete Lehrgang beinhaltet die Themen Organisation, Sicherheit, gute Rahmenbedingungen und vor allem Hilfen für spirituelle Impulse. Die Erfahrung von Spiritualität und Gemeinschaft sind Eckpfeiler einer Pilgerwanderung, betont der Kursleiter Anton Wintersteller stellvertretend für das Kursteam des Seelsorgeamtes Salzburg. Zur Ausbildung gehörte auch die Vorbereitung und Durchführung einer mehrtägigen Pilgerwanderung. Ein Wochenende pilgerte die Gruppe auf dem Jakobsweg durch das Wipptal. Die 40 km Wegstrecke vom Brenner nach Innsbruck diente dazu, den Weg neuen Zielgruppen zugänglich zu machen und besondere Orte der Kultur und des Glaubens kennenzulernen. Die PilgerbegleiterInnen werden zukünftig in Zusammenarbeit mit kirchlichen Organisationen ihre Pilgerangebote bewerben und durchführen. Mit der Begleitung von PilgerInnen erfüllen die Ausgebildeten einen pastoralen Auftrag, ein Stück des (Lebens-) Weges mit Menschen zu gehen und mit Sinn und Werten zu erfüllen.

